Archive for März 2011

Keine Lust zu warten

19. März 2011

Selbst nach 10 Jahren hat das Infokindermovement nichts erreicht und mir ist es fad geworden. Auf Wiedersehen! Alte Einträge bleiben bestehen, sowie die Möglichkeit für meine Co-Autoren, weiterhin Beiträge über die Spinner zu verfassen. Wenn sie denn wollen. Der Premium-Kommentarbereich bleibt selbstverstöndlich auch bestehen. Mit bestem Dank an meine mindestens 23 (!) Leser verabschiede ich mich bis dato.

Und Benesch?

5. März 2011

Der schreibt immer noch von Infokinder.com ab.

Er kann es kaum erwarten

5. März 2011

Die Armeeführung der USA nannte das Tal im Nordosten Afghanistans einmal „strategisch bedeutsam„. Jetzt ziehen sich die US-Truppen aus der Region zurück. Weil die Niederlage nicht eingestanden werden darf, die man gegen die Taliban und andere Widerstandsorganisationen erlitten hat, ist die Rede von einem „Test“ für die afghanischen Soldaten, so Spiegel-online vom 3. März. Sie sollen angeblich „getestet“ werden, ob sie allein gegen den afghanischen Widerstand bestehen können. Dieser Test wird, und jeder weiss das, kläglich in die Hose gehen.

[…] Jetzt sollen die afghanischen Kollaborateure vorgeschickt werden

 

So sieht Freakman das in Afghanistan und kann es kaum erwarten, dass endlich wieder überall im Land seiner Lieblingsreligion freizügig nachgegangen wird. Freakman, das ist Affinität zu Terroristen, Steinigung, Auspeitschung und was es sonst noch unter den Taliban Feines gibt.

Verbindung zum Kollektiv der Irren – abgerissen

5. März 2011

„Wir sind Millionen“ heißt es desöfteren aus den Mündern der Infokinder, wenn es darum geht, dass sie Rückhalt in der Bevölkerung hätten. Nun, wie das konkret aussieht, kann man am Blecker-Borg schön sehen. Der fühlt sich nämlich durch suboptimales Internetz eines Internetanbieters regelrecht kastriert und sieht zugleich eine Verschwörung:

Sollte jemand ähnliche Erfahrungen gemacht haben, bitte in den Komments posten. Ich könnte mir gut vorstellen, dass diese Sache System hat, denn das Telefon geht lustigerweise noch.

Carpe diem ( ein halbkastrierter Infokrieger)

Jawollja, der Blecker-Borg ist dem System zum Opfer gefallen, kann aber noch telefonieren. Was sind schon getrennte Leitungen? Zuvor sagt er noch, er wäre auf tragische Weise der unfreiwilligen Isolation ausgesetzt:

Der Tag begann wie eigentlich jeder andere im Leben des Infokriegers, doch Enden sollte er mit einem düsteren Ende. Alleine, getrennt von den weiten des Internets, durfte er spüren wie sich echte Isolation wohl anfühlt.

Ja, wenn das Internet weg ist, das ist schon tragisch für den Infokrieger. Ich kenne das, musste ich doch erst vor zwei Wochen eine der grausamsten Stunden meines Lebens und der Isolation durchleiden. Ich hab dann zwar etwas anderes gemacht, und abgeschnitten von einer fantasievollen Bewegung, die keine ist, fühlte ich mich nun auch nicht gerade, aber es war schon tragisch. Noch tragischer wird es nur, wenn man denn als Infokind auch sonst nichts zu tun hat und das Zusammenklauen von Artikeln aus dem Internet „Arbeit“ nennt:

Selbstverständlich ist man in der Zentrale für allerlei Szenarien gerüstet, jedoch ist ein wirklich effektives Arbeiten unter diesen Umständen wirklich nicht möglich. Doch lesen Sie wie schnell man Opfer des Kampfes unter 2 Monopolisten wird.

Der arme Blecker-Borg hat seine Standleitung zum Kollektiv verloren und keiner der Millionen von Infokindern in seiner Nachbarschaft wollten ihm und seinem Laptop Unterschlupf vor dem System gewähren. Und die Welt drehte sich weiter.

Am Rande des [Nerven]zusammenbruchs – facts by Freakman

3. März 2011

Gaza, Crazy Water Park 2010


„Gaza ist das grösste Gefangenenlager der Welt“
Freakman, 06.01.2011

Ich glaube ja persönlich immer noch fest daran, dass Dummheit bestraft wird. Genau deshalb fällt es doppelt schwer, mir die Strafe vorzustellen, die irgendwann mal auf Freakman wartet. Die Strafe für Dummheit allein wäre schon exorbitant hoch. Für vorsätzliche Verdummung seiner gleichfalls minder gebildeten Anhänger käme noch anständig was oben drauf. Aber worum geht es heute eigentlich?

„Deshalb hat Gaza die höchste Arbeitslosigkeit der Welt, mit über 70 Prozent ohne einer Beschäftigung und damit ohne Einkommen. Es kommt auch kein Baumaterial nach Gaza, um die durch Israel zerstörten Wohnhäuser und Gebäude zu reparieren oder aufzubauen. Die Menschen leben seit zwei Jahren in Trümmerhaufen, provisorischen Blechhütten oder Zelten, ohne sanitäre Anlagen in den primitivsten Verhältnissen.“

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