Hängengeblieben

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Oh, welch Freude am Samstagnachmittag: Infokriegveteran tengo setzte das nachfolgende Video hier in den Kommentarbereich.

Ab der 8. Minute gibt es folgendes zu hören:

AD [soll wohl Antideutscher heißen]: „Du bist ein Sexist und ein homophober Wichser!“
Wojna: „Ich geb dir einen Kuss, einen Zungenkuss, der 1 Minute lang dauert, den geb ich dir hier sofort.“

AD: „Bist du bescheuert?“

Wojna: „Nein, ich bin nicht homophob!“

AD: „Weißt du, was Homophobie ist?“

Wojna: „Ja, Angst vor Schwulen.“

AD: „Und deswegen küsst du mich, bist du hängengeblieben?“
Wojna: „Ich würde dich küssen um dir zu beweisen, dass ich keine Angst vor dem Schwulsein habe. Komm lass uns küssen! Küss mich!

Hängengeblieben indeed.

Auch schön am Ende zum Antisemitismusvorwurf: „[…] total widersinnig, weil wir ja gemeinsam mit dem Menschen- und Bürgerrechtler Elias Davidsson aufgetreten sind, der ja Jude ist. Also wenn ich Antisemit wäre, dann hätte ich bestimmt keinen großen Spaß daran gemeinsam mit einem Juden eine Veranstaltung zu bestreiten.“ Natürlich. LoL.

17 Antworten to “Hängengeblieben”

  1. Bob Says:

    Der Hip Hop Mainstream hat da durchaus ähnliches produziert. Ich nehme den beiden Spinnern von der Bandbreite übrigens wirklich ab, dass sie keine sexistischen oder homophoben Texte verbreiten wolten und wollen.

  2. reflexion Says:

    „Der Sexismus und die Homophobie der Bandbreite bewegen sich in etwa auf dem Level von Bands wie die fantastischen Vier oder ähnlichem harmlosen Fun-Rap Kapellen.“

    Echt? Ich wusste gar nicht, dass die fantastischen Vier mit plumpen Vergewaltigungsphantasien auf sich aufmerksam machten…

  3. Pätus Bremske Says:

    Also von diesem Ronja von den Bandbreiten würde ich mich auch ganz gern mal zungenküssen lassen. Allerdings habe ich mich schon anderweitig verliebt:

    http://weltverschwoerungsblog.wordpress.com/2010/02/19/verschworungsexperte-des-monats-februar-2010/

  4. Rolf Says:

    Ich empfehle ja generell Lichtnahrung(ULTIMATIVE NUTRITION) an alle Gewaltfanatisten, Radikalen, Truther, Eso’s, Komplementär-Alternativmediziner et cetera .

    Erst dann, wenn die damit anfangen, werden sie die einzige, ultimative Wahrheit erkennen.

    /sarkasmus

    Licht & Liebe, liebe Leute!

  5. Bob Says:

    Antispeziesismus ist deshalb Unsinn, weil hier die wichtige, wenn auch nicht biologisch definierte, Grenze zwischen Mensch und Tier eingerissen werden soll. Die Forderung nach Tierrechten kann man sicher mit guten Argumenten verteidigen, Antispeziesismus gehört nicht dazu.

  6. Strawman Says:

    Ich weiss nicht, ob PETA offen damit argumentiert (oder denen das für ihre PR-Aktionen zu kompliziert ist), aber ich denke schon, daß es zumindest beim Vorstand Resonanz findet.

    Das ist halt so eine Theorie wie Ageism und Lookism der letzten Jahre, so daß am Ende jede tatsächtliche und eingebildete Diskriminierung ihren Begriff und ihre Theorie hat. Auch wenn dann Dinge eindeutiger gemacht werden, als sie sind, über- oder fehlinterpretiert werden. Aber so sorgt das für neue Identitätsmöglichkeiten: Opfer von…, Geger von…, Anti…

  7. mrbaracuda Says:

    Morjen. PETA also?

  8. Strawman Says:

    Einige Tierschützer (vor allem Tierrechtsaktivisten) meinen, daß der Verzehr von Fleisch und die Ausbeutung von Tieren Diskriminierung ähnlich des Rassismus oder Sexismus ist. Neutral ausgedrückt.

  9. mrbaracuda Says:

    Was ist „sogenannter Antispeziesismus“?

  10. Bob Says:

    Das Thema ist mitterweile wirklich durch. Aber außerhalb der linken Szene kriegt man ja davon kaum was mit. Die Sache wurde ja jetzt nicht so breit diskutiert wie der Skandal um Lanzmanns Film und das B5 oder ähnliches.

    Von harmlosen Texten war übrigens nie die Rede. Nur ist es doch offensichtlich das dieser Knut-Schwachsinn Satire sein soll (auch wenn die Vollhonks erwartungsgemäß daran scheitern). In der antideutsch geprägten Linken gibt es eben auch eine Art Populismus. Die Themen Antisemitismus, Sexismus, Homophobie und, mit Einschränkung, sogenannter Antispeziesismus sorgen immer für Stimmung. Der Bandbreite sollte man vor allem Punkt 1 vorwerfen und nicht zu allem etwas konstruieren.

  11. Sueder80 Says:

    Können ja jetzt mal versuchen Knut zu töten. wird bestimmt ganz intressant mit nem hammer und nem Taschenmesser.^^

  12. mrbaracuda Says:

    Aber, aber. Mit den Idioten ist man generell doch eh immer mit mindestens einem Bein in der Vergangenheit, dallas.

  13. dallas Says:

    Wow, ist ja praktisch hochaktuell das Thema – die Diskussion hat webweit sonst so vor 11 Monaten stattgefunden und ist seit ungefähr 5 Monaten eigentlich mausetot.

    Aber sei es drum. Ob homophob oder nicht – die Linken mögen die nicht.

    Und schlechte Texte, Jargon, dummdreister Populismus, Krawalltruppe, VT und schlechte Musik – ist nicht wert, sich da weiter mit auseinander zu setzen.

    Meine Meinung.

    Aber harmlose Texte? Wohl kaum.

    „Selbst gemacht“ zu 9/11
    http://www.magistrix.de/lyrics/Die%20Brandbreite/Selbst-Gemacht-245885.html

    „Tötet Knut“
    http://www.magistrix.de/lyrics/Die%20Bandbreite/Toetet-Knut-198149.html

    http://www.diebandbreite.de/texte/texte.html?&auswahl=alphabet

  14. Strawman Says:

    Übergelaufen.

  15. mrbaracuda Says:

    Gib mir ein Küsschen, Stra- Moment mal, wo ist Daniela?

  16. Strawman Says:

    Ich mag den Bob.

  17. Bob Says:

    Bei allem was man der Bandbreite zu Recht vorwerken kann und muss, verrennen sich aber leider auch einige der antideutschen Kritiker in Nebensächlichkeiten.

    Zum Beispiel Reflexion (http://reflexion.blogsport.de/2009/03/26/verschwoerer/):

    Da wird der Nationalsozialismus im überaus homophoben Lied „Kein Sex mit Nazis“ verharmlost, in dem „Die Bandbreite“ die Aussage trifft, dass sich der Nationalsozialismus dadurch auszeichnen würde, dass mensch „gut zu den eigenen Leuten und schlecht zu allen andern ist.“

    Im Song „Tötet Knut“ versucht sich „Die Bandbreite“ in plumper Satire. Dort träumt die Band davon den Medienbären Knut zu töten und verbindet diese Phantasie mit Kastrationsphantasien. Im Lied heißt es unter anderem:

    Diese Hetze gegen „Antideutsche“ wird nur noch von den sexistischen Texten der „Bandbreite“ übertroffen. Frauen werden als heiße Flammen, geile Schnitten und Bräute“ (Aus dem Lied: „Er scheißt drauf“) beschrieben. Im Lied „Man kennt uns“ heißt es:

    Sicher sind diese Texte nicht intelligent und leisten keinerlei Beitrag z.B. für den Kampf gegen Nazis aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Der Sexismus und die Homophobie der Bandbreite bewegen sich in etwa auf dem Level von Bands wie die fantastischen Vier oder ähnlichem harmlosen Fun-Rap Kapellen. Man sollte sich auf das wesentliche konzentrieren, statt jegliche Textstelle in vermeintlich wissenschaftlicher Art und Weise zu anlysieren. Da hört dann nämlich keiner mehr zu. Für Kritik an der Bandbreite sollte der Antisemitismus, die Kontakte zu Leuten aus der rechten Grauzone (Elsässer, Freakman etc.) und die offensichtliche Dummheit doch wohl ausreichen.

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