Gaffer hier, Voyeure da und Freeman mittendrin statt nur dabei

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Da ergeht sich mein Lieblings-Paranoiden-Blog „Schall&Rauch“ gleich zwei Mal darin, sich über die „Gaffer“ auf den Hügeln um Gaza zu echauffieren und betitelt das Ganze auch noch mit den Worten:

Israelische Gaffer beobachten das Massaker

Shame on you, Mr. Freeman! Shame on you!
Denn nur wenige Beiträge später wird ein zweierlei erschreckendes Bild präsentiert.

Gaza 2009

Ein Arzt [?] im Kittel des „Roten Halbmondes“ hält schreiend ein verstümmeltes und bis zur Unkenntlichkeit verbranntes Kind in die Kamera. Ein wirklich schrecklicher Anblick. Ein Bild des Schreckens.

Auf meinem Streifzug durchs Web bin ich dann aber auf ein Video dieses Vorfalls gestossen. Nicht der Anblick des toten Kindes macht mich sprachlos sondern die Reaktionen des „Publikums“ – oder Gaffer, wie es „Schall&Rauch“ nennen würde.

„Bei uns ist es verpönt, bei einem Unfall als Gaffer zur Unfallstelle zu laufen und sich am Chaos zu ergötzen. Wie muss man dann erst Leute beurteilen, welche die Vernichtung der Palästinenser in Gaza begaffen?“

Eine wirklich gute Frage, die ich gern in abgewandelter Formulierung an die Betreiber des „Schall&Rauch“-Blogs stelle.

Das vollständige Video hier bei LiveLeak

Wie muss man Leute beurteilen, die sich mit ihren Handykameras um eine verkohlte, verstümmelte Kinderleiche drängeln? Wie muss man Ärzte beurteilen, die eine Kinderleiche trophäengleich in die Luft halten um sie medienwirksam und immer auf die Kamera orientiert, über Minuten durch ein Krankenhaus zu tragen?

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17 Antworten to “Gaffer hier, Voyeure da und Freeman mittendrin statt nur dabei”

  1. Zocher Says:

    Gaffer nerven

  2. mrbaracuda Says:

    Danke für den Beitrag. Ein paar Kritikpunkte, Gedanken und Anmerkungen:

    standalone sagt:
    Januar 15, 2009 um 16:31

    Aber ich kann auch eure Sicht auf diese Dinge nicht teilen, die bedingungslos pro-israelisch argumentiert.

    Ich beabsichtige nicht den Anschein zu erwecken, eine „bedingslos pro-israelische“ Position zu vertreten – ganz im Gegenteil. Nur sehe ich ein, dass wenn man es mit Terroristen und, manche weniger manche mehr, feindlich gesinnten Nachbarstaaten zu tun hat nicht immer so handeln kann wie es von der (gerade jetzt wieder zu sehen auch oft antisemitisch geprägten) „Weltöffentlichkeit“ gewünscht ist. Man denk da nur an den Mist von der „Proportionalität“.

    Der momentane Angriff auf Gaza kostet eine Menge Menschenleben, zerstört viel an palästinensischer Infrastruktur und kann keinen Sieg oder Gewinn bringen. Er schürt vor allem nur weiter den Hass auf Israel, verstärkt diesen in der jungen und den nachfolgenden palästinenschen Generationen und heizt den Dauerkonflikt damit immer wieder nach. Dass dies von israelischer und teilweise auch internationaler Seite nicht erkannt wird, ist schwer verständlich und Teil des Problems. Ausserdem sperrt sich vor allem Israel erfolgreich seit Jahrzehnten gegen jede UN-Resolution, jede internationale “Einmischung”, gegen den Atomwaffensperrvertrag.

    Man wird sehen, was die derzeitige Operation bringen wird. Ich glaube auch nicht, dass allzuviel bewirkt werden kann. Aber täusch dich mal nicht, dass die Israelis nicht um die Auswirkungen wüssten. Die Sache ist nur die: Es gab vor der derzeitigen Militäroperation schon die unsäglichen Sendungen die Israel und die Bewohner dämonisieren und das nicht nur in Gaza. Ob das aktuelle Geschehen wirklich so einen großen Einfluss hat wie du hier andeutest, oder ob die TV-Sender nicht allein genug dazu beigetragen hätten, dass die Jugendlichen und Kinder Israel hassen, ist fraglich.

    Zur Geschichte: Die Gründung des Staates Israel in Palästina und die gleichzeitige Vertreibung der Palästinenser ist in meinen Augen ein Riesenfehler gewesen, der seither für etliche Kriege, und zig Tausend Tote und Verletzte auf beiden Seiten gesorgt hat. Die Vertreibung der Palästinenser war durch nichts zu rechtfertigen und bleibt eine schwärende Wunde für Generationen.

    Dir ist aber hoffentlich bewusst, dass viele „Palästinenser“ (Araber) auch – in was jetzt Israel ist – geblieben sind, jetzt (ich kenne die genauen Zahlen nicht) ein, zwei Millionen fassen und sogar „arabische Parteien“ aufbauen konnten. Eins sollte auch nicht vergessen werden: Der Status des „Vertriebenen Palästinensers“ ist durch die UN vererbbar gemacht worden. Deshalb gibt es jetzt von damals vielleicht 600.000 „Vertriebenen“ (viele sind geflohen im Glauben daran, dass die sechs arabischen Kampfgruppen / Armeen die Juden schon ausmerzen würden, oder wurden durch die lokalen/ausländische Führer dazu bewegt zu fliehen oder freie Schussbahn auf Juden / Zionisten zu gewähren; auch durch bewusste Verbreitung von angeblichen jüdischen Greueltaten durch die arabische/n Seite/n wurden viele dazu bewogen zu flüchten) mehrere Millionen „Flüchtlinge“, die nie geflohen sind. Die „Palästinenser“, die damals flohen sind jetzt entweder tod oder an die 60 Jahre plus alt. Auch werden diese „Flüchtlinge“ gezielt als solche in widrigen Umständen „gehalten“, z.B. im Libanon oder anderen Staaten die den „Flüchtlingen“ die Einbürgerung und Arbeit verweigern. Ganz normale Stadtteile – wie in Gazastadt z.B. – sind „Flüchtlingslager“. Dazu werden die „Flüchtlinge“ in ihrem „Schicksal“ noch von der riesigen UN-Hilfsorganisation die sich nur um diese „Flüchtlinge“ kümmert regelrecht gefangengehalten und abhängig von Hilfsleistungen gemacht.

    Da fällt mir noch zu ein: Was man nur sehr, sehr selten hört ist die Vertreibung jüdischer Gemeinden (ca. 800.000 Juden gesamt fällt mir da als Zahl ein) aus praktisch allen arabischen Staaten, nachdem Israel gegründet wurde. Diese sind keine „Flüchtlinge“ mehr, weil Israel diese integiert hat.

    Alle israelischen Siedlungen auf palästinensischem Territorium müssen aufgelöst werden. […] Paramilitärische Verbände wie Hamas, Hisbollah und Fatah müssen aufgelöst und in eine reguläre palästinensische Armee integriert werden.

    Wie man an Gaza seit 2005 sieht kann mit so einem rationalen und zukunftsorientierten „für-die-Palästinenser-Denken“ nicht gerechnet werden, selbst wenn keine Juden / Israelis mehr im Land sind.

    Da die Verwirklichung eines solchen Szenarios derzeit soweit weg wie der Mond erscheint, beide Seiten sind nicht verhandlungsfähig und
    -bereit

    Israel war oft genug verhandlungsfähig und -bereit. Was Israel nicht will – und das ist nur zu verständlich – ist Selbstmord begehen, wie z.B. demographisch durch den von mir beschriebenen vererbbaren „Flüchtlingsstatus“ gebunden an „das Recht auf Rückkehr“. Nicht umsonst ist das, vermutlich noch vor Jerusalem, der Punkt an dem es immer wieder scheitert. Hier aber zu sagen, dass beide Seiten nicht verhandlungsfähig oder -bereit sind halte ich für mehr als falsch.

    Was aus „Projekten“ wie dem des „Land für Frieden“ wurde, oder größerer Autonomie im Rahmen von Friedensplänen, sieht man nur zu gut an den Intifadas, am palästinensischen Staatsfernsehen, welches immer noch gegen Juden / Israel hetzt und an Abbas, der beim letzten (mir bekannten) Selbstmordanschlages im / vor dem Einkaufszentrum in Dimona im Frühjahr diesen Jahres diese Tat in einem seiner staatlichen Tageszeitungen gepriesen hatte.

  3. standalone Says:

    ich muss hier auch mal zu einem Rundumschlag ausholen.

    Ich lese öfter mal Schall & Rauch, Infokrieg und auch hier. Eure Meinung über freemans Schall und Rauch und Benesch‘ Infokrieg teile ich voll und ganz. Dieses wirre Zeug ist völlig einseitig, dumm und ungeniessbar.

    Ich finde die Darstellung dort zum Krieg in Gaza heuchlerisch und geschichtslos. Die Aufteilung in nur leidende, hilflose, palästinensische Opfer und nur mordende, kriegslüsterne Israelis (Juden) ist an Primitivität, Scheinheiligkeit und Einseitigkeit nicht mehr zu überbieten, insbesondere freemans „Beiträge“.

    Aber ich kann auch eure Sicht auf diese Dinge nicht teilen, die bedingungslos pro-israelisch argumentiert. Wenn ich die geschichtliche Entwicklung beurteile und abwäge, kann ich mich keiner der beiden Seiten anschliessen. Die offizielle israelische Position und Politik ist für mich von einer „Herrenmenschenmentalität“ beseelt und geprägt, die mich angesichts der historischen Erfahrungen von Juden ratlos zurücklässt. Das „Nahostproblem“ ist mit militärischer Gewalt nicht zu lösen, auch nicht das Problem des Raketenbeschusses israelischer Städte durch Hamas- oder Hisbollah-Krieger. Beide sind militärisch nicht zu besiegen, weil im palästinensischen Volk fest verankert und mit Guerillataktiken arbeitend. Der momentane Angriff auf Gaza kostet eine Menge Menschenleben, zerstört viel an palästinensischer Infrastruktur und kann keinen Sieg oder Gewinn bringen. Er schürt vor allem nur weiter den Hass auf Israel, verstärkt diesen in der jungen und den nachfolgenden palästinenschen Generationen und heizt den Dauerkonflikt damit immer wieder nach. Dass dies von israelischer und teilweise auch internationaler Seite nicht erkannt wird, ist schwer verständlich und Teil des Problems. Ausserdem sperrt sich vor allem Israel erfolgreich seit Jahrzehnten gegen jede UN-Resolution, jede internationale „Einmischung“, gegen den Atomwaffensperrvertrag.

    Zur Geschichte: Die Gründung des Staates Israel in Palästina und die gleichzeitige Vertreibung der Palästinenser ist in meinen Augen ein Riesenfehler gewesen, der seither für etliche Kriege, und zig Tausend Tote und Verletzte auf beiden Seiten gesorgt hat. Die Vertreibung der Palästinenser war durch nichts zu rechtfertigen und bleibt eine schwärende Wunde für Generationen. Wenn man schon einen ethnischen Staat für Juden schaffen wollte, dann hätte man ihn gerechterweise durchaus in einem Teil Deutschlands errichten können, z.B. in Teilen des ehemaligen deutschen Ostens, statt diesen an Polen zu verschenken. Die unmenschliche Vertreibung der Deutschen dort nach dem Krieg wäre im Falle einer jüdischen Staatsgründung auf diesem Territorium dann zumindest moralisch zu rechtfertigen gewesen. Mittlerweile gibt es aber seit langer Zeit einen Staat Israel, den Status Quo, und alle Seiten müssen sich an diesen historischen Fakt gewöhnen. Dieser Zustand ist nicht mehr umkehrbar, jedenfalls nicht mehr, ohne neues, ungeheures Leid über viele Menschen zu bringen. Es geht also „nur“ noch darum, unter Beachtung der faktischen Lage, eine Lösung zu finden. Die kann nur lauten: Es gibt einen allseits, auch von der kompletten islamischen Welt, anerkannten Staat Israel, etwa in den Grenzen vor dem 6-Tage-Krieg 1967 und es gibt einen international anerkannten Staat Palästina, mit einem ausreichenden, zusammenhängenden Staatsgebiet. Alle israelischen Siedlungen auf palästinensischem Territorium müssen aufgelöst werden. Das Problem Jerusalem ist wohl nur durch eine halbwegs gerechte Aufteilung der Stadt zu lösen. Paramilitärische Verbände wie Hamas, Hisbollah und Fatah müssen aufgelöst und in eine reguläre palästinensische Armee integriert werden.

    Da die Verwirklichung eines solchen Szenarios derzeit soweit weg wie der Mond erscheint, beide Seiten sind nicht verhandlungsfähig und
    -bereit, müsste dazu massiver internationaler, auch militärischer, Druck von aussen erfolgen, sprich, ein derartiges Friedensabkommen müsste beiden Seiten zunächst von der UN diktiert werden und mit einer massiven internationalen Militärpräsenz von mindestens 100000-200000 Mann, zur Trennung beider Seiten, gesichert werden. Das steht und fällt natürlich mit den USA. Solange die sich nicht bewegen und kein eigenes Interesse an der Lösung des Konflikts haben, bleibt das Wunschdenken.

    Ich bin aber auch kein Freund der „palästinensischen Sache“. Der religiös motivierte Hass auf Juden und Christen, Andersdenkende, Anderslebende und Andersgläubige im Rahmen einer menschenverachtenden, islamischen Ideologie ist für mich ein wesentlicher Teil des Gesamtproblems. Die totalitär geprägte Gesellschaft Palästinas und der anderen arabischen Staaten lässt keine Hoffnung auf eine Besserung der Zustände und der Politik von innen heraus. Solange Selbstmordattentate als legitimes Mittel zur „Selbstverteidigung“ gesehen werden, ist eine Lösung nicht in Sicht.
    Palästinenser müssen sich, nach nunmehr 60 Jahren, von der Wirklichkeit und nicht mehr von ihrem Wunschdenken leiten lassen, den Traum eines Groß-Palästina aufgeben und einen eigenen Staat in den jetzt möglichen und sinnvollen Grenzen akzeptieren. Der Wunsch nach Rückkehr aller palästinensischen Flüchtlinge in ihre Heimat ist zwar verständlich, aber nach dem Zeitablauf und der faktischen Lage völlig unrealistisch und versperrt nur die Möglichkeit, einen tragfähigen Kompromiss zu finden.

    Also, hilft meiner Meinung nach, nur massivster Druck von aussen, solange er erforderlich ist und sei es 20 Jahre lang. Die Alternative ist, dass der Zustand der letzten 60 Jahre vielleicht noch hunderte von Jahren andauern wird, bis zu einer vollständigen Katastrophe in Form einer militärischen „Endlösung“ mit der Auslöschung der einen oder anderen Seite.

  4. Dannschaudochmahier Says:

    „Auch die Hamas übt Zensur“

    mach weiter so auch du wirst wach…

    Falls dir das Wort „Auch“ ein Begriff ist.

    Ich habe weder die Palis. verdeidigt, noch habe ich gejubbelt wenn unschuldige Israelis ums Leben kamen. Ich sage nur Gewalt steht gegen Gewalt. Da haben die einen genauso Unrecht wie die anderen.

    Aber es gibt ja immer besserwisser die Genau zwischen „Gut & Böse“ unterscheiden können!

    Besser du schaust nochmal bei: DerneueJesusistda:

  5. mrbaracuda Says:

    Da war doch was.. da war doch was.. du warst doch der hier, oder?

    tagchenmalwieder sagt:
    Januar 12, 2009 um 09:04
    […]

    @mrbaracuda […]

    Zitat 1:
    “das Leiden der palästinensischen Bevölkerung, die zum großen Teil selbst Schuld ist, da sie Hamas wählte – wohlwissend, was kommen wird”

    wie perfide muß mann sein um das abschlachten von Menschen (Frauen und Kinder) zu rechtfertigen.

    Und jetzt das hier:

    # Dannschaudochmahier sagt:
    Januar 15, 2009 um 08:45

    Wer das verherrlicht oder unterstützt, dem muss ich eine Teilschuld an den Tod von Menschen geben!

    Du meinst wie die Hamas das gezielte Morden von (nicht nur aber vorallem israelischen) Zivilisten verherrlicht und unterstützt?
    Du meinst wie die Hamas den Palinachwuchs dazu erzieht den Krieg zu verherrlichen und zu unterstützen?

    Wie.. perfide du doch bist! 😉
    Und wo du schon diesen Artikel rauskramst, diese Stelle ist dir nicht entgangen, oder?

    Auch die Hamas übt Zensur, Bilder von kämpfenden Palästinensern liefert das Hamas-Fernsehen kaum, dafür Aufnahmen von leidenden oder toten Zivilisten. Und auch die Hamas lehnt unabhängige internationale Beobachter ab.

    Oder?

  6. Dannschaudochmahier Says:

    @mrbaracuda

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil:
    Selbst der Spiegel gibt zu das schreckliche Greultaten geschehen:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,600472,00.html

    Wie gesagt es ist Krieg!

    Wer das verherrlicht oder unterstützt, dem muss ich eine Teilschuld an den Tod von Menschen geben!

    Ich hasse Krieg und Gewalt…

  7. mrbaracuda Says:

    Ich bin kein Schweizer, empfange kein SF und kenne den Herrn Maty nicht, habe aber das Video auf Schwachsinn & Rauch gesehen.

    Und ja, er stand fast direkt am Grenzübergang, denkste der steht da ohne Spielregeln rum? Ich würde mir an Stelle des israelischen Militärs bzw. der Regierung auch nicht von einem Schwizer Futzi diktieren lassen wer der erste ist, der von verwundeten und/oder (vermeintlich) toten Soldaten berichtet – was dann auf Hamas-Seite und in der arabischen Welt gefeiert wird.

    Mich beschleicht das Gefühl, dass du überhaupt nicht weißt, wo der Rafah-Übergang ist. Was hält Maty auf über diesen einzureisen?

    Könnte es vielleicht auch sein, dass die Herren Journalisten nicht entführt werden wollen, zusammengeschlagen und verhört werden wollen? Mit Mord bedroht werden wollen, wenn sie nicht positiv über die Hamas berichten? Alles schon passiert. Ist ja nicht so als wäre der Gazastreifen ein Journalistenparadies gewesen bevor Israel mit der Militäroperation anfing. Und wer sagt, dass die Hamas überhaupt Journalisten haben will?

    Davon abgesehen, auf welcher Basis sollte Israel von israelischem Staatsgebiet aus Journalisten in ein Kriegsgebiet lassen müssen? Und was ist mit den Bedenken der israelischen Sicherheitskräfte; nicht nur die von mir oben beschriebenen, sondern auch die akute Gefahr ins Kreuzfeuer zu kommen? Ich seh die Schlagzeile schon vor mir: „André Maty / Schweizer Journalist (Schweizer sind ja die super-neutralen!) kaltblütig von israelischen Soldaten ermordet“ oder irgendein Scheiß. Da hätte ich an Israels Stelle auch keine Lust drauf.

    Und noch: Schonmal dran gedacht, dass gewisse Aufnahmen z.B. einer Kampfgruppe mit signifikanten Landschaftsmerkmalen die Hamas nicht nur über die Route sondern auch über Truppenstärken infomiert? Wie dem auch sei, ein israelischer Journalist wurde am 9. „embedded“.

  8. schweigenistgold Says:

    „Was hält die “westlichen Reporter” auf über Rafah einzureisen?“

    Du hast wohl noch keine Mainstreammedien konsumiert: Die Grenzübergänge wurden dicht gemacht, es kommt keiner rein, keiner raus. Außerdem sagte sogar ein Schweitzer Reporter, André Marty, (oder Österreicher): „er kann nicht mehr darüber berichten, denn er möchte seine akkreditierung nicht verlieren“
    Außerdem wurde sogar ein UN-Transport beschossen wobei ein UN-Mitarbeiter ums leben kam! Es ist Krieg – deshalb!!
    Krieg und Zensur stehen im direkten Zusammenhang!

    „StaatsanwaltNr3“ nee nächstes mal vielleicht.

  9. mrbaracuda Says:

    Na na na! Wir wollen doch nicht frech werden?

    StaatsanwaltNr2 sagt:
    Januar 14, 2009 um 16:04

    Beste Beispiel: Kein Westlicher Reporter darf nach Gaza! Warum = Krieg.

    Dazu habe ich eine Frage, werter StaatsanwaltNr2 der gleich sicher als StaatsanwaltNr3 reinspazieren wird! Was hält die „westlichen Reporter“ auf über Rafah einzureisen?

  10. StaatsanwaltNr2 Says:

    „Wie muss man Ärzte beurteilen, die eine Kinderleiche trophäengleich in die Luft halten um sie medienwirksam und immer auf die Kamera orientiert, über Minuten durch ein Krankenhaus zu tragen?“

    Kriege werden schon lange nicht mehr nur mit Waffen geschlagen.
    Die neuen Waffen sind Kameras, Fotoaperate, Handys und und und.
    Beste Beispiel: Kein Westlicher Reporter darf nach Gaza! Warum = Krieg.
    Wenn dann in Isreal mal ne Rakete runterkommt sind gleich Haufenweise Reporter am Start und dann um 20:00 Uhr auf allen Kanälen Warum? = Krieg

    Das haben die Leute langsam gerafft man muß sich ein eigenes Bild machen! Und wie gehts das am besten? Mit seiner eigenen Moral.

    Darum geht es: „Moral“, wenn ihr euch fragt na wer denn jetzt diese Moral auf seiner Seite hat? Beide denn: Jeder Mensch hat sein eigenes Gewissen (Vorurteilsfrei…)

    „Hey, du mit deinem Klammer-Talk kommst mir sehr bekannt vor. Bist nicht zufällig der seltsame Kopfschüttler aus dem anderen Beitrag?“

    He du mit deiner Vollidio***technik kommst mir auch bekannt vor bist du nicht der Baracuda aus den anderen seltsamen Blogs?

    (Also echt nicht mal 1 und 1 kann der Zusammenzählen)

  11. mrbaracuda Says:

    # StaatsanwaltNr1 sagt:
    Januar 14, 2009 um 15:43

    (Ihr seid Menschenverachtene Vollidio***)

    Hey, du mit deinem Klammer-Talk kommst mir sehr bekannt vor. Bist nicht zufällig der seltsame Kopfschüttler aus dem anderen Beitrag?

  12. StaatsanwaltNr1 Says:

    „Wie muss man Leute beurteilen, die sich mit ihren Handykameras um eine verkohlte, verstümmelte Kinderleiche drängeln? Wie muss man Ärzte beurteilen, die eine Kinderleiche trophäengleich in die Luft halten um sie medienwirksam und immer auf die Kamera orientiert, über Minuten durch ein Krankenhaus zu tragen?“

    (Bei mir kommt auch die Empörung der Ärzte an welche sich aufregen weil keine westlichen Medien vor Ort sind um sich ein Bild zu machen…)

    @ mrbaracuda (und Team),

    jawohlja, haste es (oder ihr im Team) mal wieder geschafft alles zu verzerren.

    Gegenfrage:
    Wie muß man Leute beurteilen die mit der modernsten Armee der Welt, Babys & Kleinkindern soetwas antun. (Wie ist man drauf um anderen daraus noch nen Strick zu drehen? EINFACH PERVERS)

    Schaut auch das verbrannte Baby gut an!

    Das ist das Bild vom Krieg!

    „mrbaracuda sagt:
    Januar 14, 2009 um 14:37

    Meh, irgendwie kann ich mich nicht mit Bildern verkohlter Säuglinge hier anfreunden. Blöder Mythbuster! “

    = dann blende das doch einfach aus wie sowiele Sachen..
    Oder besser statt dem verbrannten Kindergesicht ein Smiley.

    (Ihr seid Menschenverachtene Vollidio***)

  13. mrbaracuda Says:

    Nä, is scho recht. Du kannst jetzt übrigens auch weitaus breitere Bilder als auf blogspot.com der Fall war einstellen (bis ~900 Pixel Breite).

  14. truthtruther Says:

    Ich könnte zumindest das Bild noch verpixeln – beim Video wird das schwierig.

  15. mrbaracuda Says:

    Meh, irgendwie kann ich mich nicht mit Bildern verkohlter Säuglinge hier anfreunden. Blöder Mythbuster! 😛

  16. truthtruther Says:

    Moin :o) Stimmt. Auch das ursprüngliche Bild von Schwall&Bauch ist wohl gestern beim Veröffentlichen rausgeflogen. Aber jetzt passt das.

  17. mrbaracuda Says:

    Wie ich zu diesem Video zu einem Freund sagte: How fucked up do you have to be to stack dead kids on a table for Al Jazeera to parade them around and stick into the camera?

    Btw, könnte es sein, dass du einen Link vergessen hast? Unter dem youtube-Video?

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