Benesch und die Glaubwürdigkeit

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Hat Benesch noch jegliche? Besaß er sie je? Fragen über Fragen. Wie im letzten Artikel bereits gesagt, war einige Zeit verstrichen, seit meinem letzten Besuch auf infokrieg.tv im Rahmen dieses Blogs. Warum sieht man auch wieder an diesem Artikel, der sogar von Benesch persönlich geschrieben wurde. Da kann er sich wenigstens nicht hinter der Phrase „Ich übersetze ja nur!“ verstecken. Aber schön ist das, da sieht man wie weit es mit ihm schon gekommen ist. Alternativer Titel für diesen Eintrag: „Arnold der Bodybuilder-Nazi“

Der Artikel um den es hier geht heißt „Schwarzenegger: Ich möchte „absolut“ Präsident werden“. Wer will das nicht? Gut, derzeit vielleicht weniger bei der chaotischen Welt. Und was denn sonst, außer „absolut“? Warum eigentlich die Anführungsstriche, Herr Benesch? Oh ich sehe schon, die Fantasie geht mit Ihnen wieder durch. Update: Wie konnte es auch anders sein, als dass dies wieder sinnfrei vom „Mutterkonzern“ (siehe passenden Kommentar hehe) übernommen wurde? Für den restlichen Schwachsinn kann sich Benesch aber nicht verstecken.

Quelle des Artikels ist chicagotribune.com, wo es heißt:

Gov. Arnold Schwarzenegger hasn’t said if he would pursue another job in politics after his term ends in two years. But there’s one position he might be interested in, if he were eligible for it: president.

Gouverneur Arnold Schwarzenegger hatte nicht gesagt ob er eine weitere politische Tätigkeit verfolgen würde nachdem seine Amtszeit in zwei Jahren abläuft. Aber da gibt es eine Position an der er vielleicht interessiert ist, wenn er berechtigt wäre: Die des Präsidenten.

Wenn er berechtigt dazu wäre. Dass es irgendwo da draußen – gewiss doch – eine Gruppe gibt, die so eine Änderung verfolgt, Zeus bewahre uns! Halt mal, das ist ja jetzt doch viel zu langweilig formuliert. Ich meinte natürlich, dass es „Pläne von einflussreichen Individuen, die Verfassung dementsprechend zu verändern“ gibt! Grusel! Ich mein, ich würde wenn ich die Chance hätte ja auch gerne. Ist sicher interessant. Aber „[v]ielleicht haben sich das Weiße Haus und der Präsident ja schon längst von der Verfassung verabschiedet“? Genau Herr Benesch. Und Amerika bekommt es nicht mit, dafür aber ein dahergelaufenener „Infokrieger“ wie Sie, der so einen Mist in die Tasten haut:

Kurz vor seiner Wahl zum Gouverneur von Kalifornien erhielt Schwarzenegger eine Einladung zu einer der bedeutensten politischen, wirtschaftlichen und okkult-rituellen Zusammenkünfte im Bohemian Grove. Jede Person, die in der US-Geschichte oder auch im Ausland eine bedeutende Rolle spielt oder auf einen bedeutenden Posten für die Globale Elite vorbereitet werden soll, besucht zumindest einmalig den Bohemian Grove.

Nein, nicht Bohemian Grove, wo die hohen Tiere keine Toiletten benutzen und an die alten Bäume pinkeln und sich als Transvestiten verkleiden! Nicht das Bohemian Grove! Ich warte gespannt auf Ihre Statistiken zu der Aussage bezüglich des mindestens einmalig stattfindenen Besuchs, Herr Bensch. Aber halten Sie sich nicht mit so unnützigen Dingen auf. Es folgen zwei Zitate Schwarzeneggers, von denen die Assoziationen mit Hitler und die vermeintliche Bewunderung Hitlers vom Gouvernator dementiert wurden, als sie gegen Ende des Wahlkampfes um Kalifornien aufkamen. Für das zweite Zitat hätte ich gern eine Quelle! Aber lassen Sie sich auch da nicht aufhalten, Herr Benesch, ist es ja eigentlich egal, denn diese beiden Zitate in Einklang mit dem Aufmacher des „Bodybuilder-Nazis“ zu bringen zeugt schon von fortgeschrittener Matschigkeit im Kopf, wenn ich das mal so sagen darf. Mehr Mist vom Benesch:

Auch das Foto von Schwarzenegger, welches ihn als Bodybuilder in der Pose des Hitlergrußes zeigt, kann man wohl nicht nur als unbedachte Handlung oder Jugendsünde in Bezug auf seine österreichische Herkunft deuten.

Ach Gottchen, ich wusste gar nicht, dass Hitler so muskulös war und sich so in Pose setzte wie der Arnie hier (wie ist das eigentlich, ist der Adi auch „verunglückt worden“ wie der Haider?)! Und sowas haben wir ja auch noch nie gesehen, schon gar nicht bei Bodybuildern, stimmts?

Ich fasse zusammen: Bürger, die zwar nicht in Amerika geboren sind, aber nach ca. 20 Jahren amerikanischer Staatsbürgerschaft trotzdem die Möglichkeit haben sollen, Präsident zu werden. Wo kommen wir da nur hin? Genau so gut könnten wir ja Frauen das Recht geben zu wählen, meine Güte! Oder Schwarze wie Menschen behandeln! Nur gut, dass Herr Benesch da nicht dabei war. Abschließend noch eine Frage: Findet es noch jemand außer mir etwas bedenklich, dass sich die beiden Nasen von infokrieg.tv eine Plattform für ihren Mist gerade bei der „Anti Zensur Koalition“ gesucht haben? Jammern doch die „Infokrieger“ immer, sie würden nicht beachtet werden. Na wenn das so ist..

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4 Antworten to “Benesch und die Glaubwürdigkeit”

  1. mrbaracuda Says:

    Das war der Mossad, sodass jetzt zu den Militäraktionen im Gazastreifen keine höchst wissenschaftliche Threads wie der zum Tode Haiders entstehen können!

    Aber psst, das hast du nicht von mir.

  2. Mythbuster Says:

    Herrlich! :o) Ich hab Mitleid mit Menschen, die Weihnachten allein verbringen müssen. Das aber durch Einsamkeit in der Weihnachtsnacht solche Artikel entstehen ist schon sagenhaft. :o) Apropos – was ist eigentlich mit dem Infokrieg-Forum los? Diverse Datenbank-Error deuten auf fehlgeschlagene Updates hin. (Vorsicht! VT!) *g*

  3. Anonymous Says:

    Und zu der "absolut" Hervorhebung:
    Natürlich hat Benesch auch das wieder nur vom Mutterkonzern übernommen: http://www.infowars.com/?p=6754&cp=2

    Die Schwarzenegger Diktion gabs schon 2004:
    "Yes, absolutely (I would like to be eligible to run for president). Why not?"
    "http://www.infowars.com/print/nwo/president+sch.htm

    Der Absolutator.
    Die Infowarriors machen sich mit ihren Propagandamätzchen nur noch lächerlich.

  4. Anonymous Says:

    Der Großteil des infantilen Krams ist mehrere Jahre alt.
    Die arme Sau Benesch hat am 24.12. nichts anderes zu tun als nochmal die Schwarzenegger-Story aufzukochen, die schon vier Jahre zuvor von Infowars vorgebastelt wurde.
    Big Alex hat schon vor vier Jahren treffsicher wie fast immer die Kristallkugel kreisen lassen:
    „As Alex has relentlessly been documenting, there is an established and unfolding agenda to have Arnold Schwarzenegger run for the presidency in 2008 against Hiliary Clinton.“
    http://www.infowars.com/articles/Arnold/elite_push.htm

    Established und unfolded?

    Das Trio von Infowars hat wieder einmal eine obergeheimen Agenda der Prisonplanet-Parallelwelt aufgedeckt.

    Glückwunsch.

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